„Wie ein roher Diamant“ – FDP Immenstadt sieht viel Potential im Städtle

„Immenstadt ist ein roher Diamant, den es noch zu schleifen gilt.“ Dieser Eindruck erhärtete sich beim Vorstand der FDP Immenstadt, während einer Begehung der Immenstädter Innenstadt. Die Liberalen wollten sich einen Überblick über die Leerstandssituation im Städtle machen: „Während unseres Rundgangs konnten wir insgesamt neun offensichtliche Leerstände in der Innenstadt verzeichnen. Besonders schade ist natürlich die Situation um das Schloss, welches seit mehreren Monaten nur noch teilweise genutzt wird. Aber auch das ehem. Schuhgeschäft Wiedemann oder die ehem. Metzgerei Müller sind Immobilien, die nur so nach einer sinnvollen Nachnutzung schreien. Hier ist schnellstens ein professionelles Leerstandsmanagement gefragt, welches Investoren und Besitzer an einen Tisch bringt und innovative Wohnprojekte und Nutzungskonzepte anstößt. Die Stadt ist hier in einer Schlüsselposition und in Verantwortung“, so Andreas Geywitz, Architekt und Ortsvorsitzender der FDP Immenstadt.

Ortsvorsitzender Andreas Geywitz und stellv. Ortsvorsitzende Katharina Rauh indentifizieren städtebauliche Potentiale in Immenstadt bei einer Innenstadtbegehung

Doch nicht nur die Leerstände beschäftigte die Teilnehmer der Begehung, sondern auch die Verkehrsführung in der Innenstadt. „Die Situation in den Straßen ist für eine Einkaufsstadt wie Immenstadt nicht mehr hinnehmbar. Die Gassen sind zu schmal, als ob hier ein Gegenverkehr zusammen mit Publikumsverkehr noch Sinn machen würde. Wir fordern deshalb, dass die Hofgartenstraße, die Alleestraße und die Bahnhofsstraße zu Einbahnstraßen mit Schritttempo umgewidmet werden. Dies würde zu einer Aufwertung des Einkaufserlebnisses in der Innenstadt führen. Auch fordern wir innerorts und nachts ein generelles Tempolimit von 30 km, um die Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zu verbessern“, so Michael Käser, Kreisvorsitzender und Landratskandidat der FDP Oberallgäu.

In der Unterführung des Bahnhofs sehen die Liberalen ebenfalls viel Potential für die Stadtentwicklung. Bei einer dringend notwendigen Sanierung der Gleisanlagen solle auch an einen Durchbruch der Unterführung in Richtung Südstadt gedacht werden. „Die Gleise der Bahn trennen unsere Stadt wie ein Schnitt mit dem Messer. Wir brauchen mehr Querungen zwischen Innenstadt und Südstadt, um das Quartier südlich der Strecke attraktiver zu machen. Auch ein innovatives Beleuchtungskonzept würde unserem Städtle gut zu Gesicht stehen und das „Juwel“ im Herzen des Allgäus so richtig zum Strahlen bringen“, so Katharina Rauh, stellv. Vorsitzende der FDP Immenstadt.


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