FDP fordert mehr Transparenz bei den Corona-Zahlen im Oberallgäu

Eine kleinteiligere Ausweisung der Corona-Infektionen im Oberallgäu wünscht sich der Kreisvorstand der Freien Demokraten.

Ein herunterbrechen der Infektionszahlen auf die einzelnen Kommunen schaffe mehr Transparenz und damit Vertrauen bei der Bevölkerung, so ist sich der FDP-Kreisvorsitzende und Kreisrat Michael Käser sicher:

„Wir erleben aktuell, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger sehr intensiv mit dem Infektionsgeschehen vor Ort auseinandersetzen möchten und das große Bedürfnis existiert, genauer über die Infektionszahlen in der eigenen Gemeinde informiert zu werden.

Das Oberallgäu ist mit gut 1.500 km² ein sehr großer Landkreis. Da macht es bei ca. 50 km Luftlinie – in Bezug auf das individuelle Ansteckungsrisiko – einen großen Unterschied, ob man in Oberstdorf oder Dietmannsried lebt“.

Mögliche datenschutzrechtliche Bedenken oder gar eine Verharmlosung der Gefährlichkeit des Virus sieht der 28-Jährige bei einer detaillierteren Informationspolitik nicht: „Andere Kreise veröffentlichen die Infektionszahlen von Anfang an gemeindegenau. Die Menschen sind aufgeklärt genug, um mit diesen Informationen verantwortungsvoll umzugehen“, so Käser.


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