FDP begrüßt Grünten-Wiederbelebung

Die Freien Demokraten im Oberallgäu begrüßen die Pläne zur Wiederbelebung des Grünten als touristischen Hotspot im Oberallgäu. „Es ist an der höchsten Zeit, den Wächter des Allgäus aus seinem Dornröschenschlaf zu holen und auch wieder für Skifahrer attraktiv zu machen“, so der Kreisvorsitzende Michael Käser. Auch eine Erschließung des Berges für den Sommertourismus sieht die FDP wohlwollend. „Wenn wir im Wettstreit um die Gäste mit unseren Nachbarn schritthalten wollen, dann müssen wir auch ein Angebot machen, welches Stammgäste hier hält und neue Gäste zu uns lockt. Darauf sind in unserer Region viele Menschen angewiesen“, so Käser weiter. Scharf kritisieren die Liberalen die Unkenrufe der Grünen. „Wer sich das Allgäu als Naturschutzgebiet unter der ökologischen Käseglocke vorstellt, in der nicht gewirtschaftet werden darf, der verkennt die Lebenswirklichkeit von tausenden Beschäftigten und Gewerbetreibenden. Es muss nicht heißen „Ökologie oder Ökonomie“, sondern „Ökologie und Ökonomie“. Alles andere ist nicht nachhaltig“, so Gisela Bock, Kreisrätin und Ehrenvorsitzende der FDP. „Natürlich müssen Effekte wie der sog. „overtourism“ durch Tagesgäste im Auge behalten und durch sinnvolle Konzepte entgegengesteuert werden. Jedoch sehen wir eine Entwicklung am Grünten als Chance, den Tourismus im Oberallgäu weiterzuentwickeln und zukunftsfähig zu machen. Ein weiterer Vorteil: Wenn die Leute schon auf Höhe Immenstadt abfahren, entlastet dies die Verkehrssituation Richtung Oberstdorf“, so Käser abschließend.


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