Bahnantrieb der Zukunft im Allgäu – Käser kritisiert CSU

Der FDP-Landratskandidat Michael Käser (27) kritisiert die Haltung der CSU zum Bahnantrieb der Zukunft im Allgäu. “Die die Positionierung der CSU in Sachen Dieselalternative für den Bahnverkehr zwischen Ulm und Kempten ist sehr gespalten. Die CSU-Kreistagsfraktion als auch der Landratskandidat der Christsozialen Alfons Hörmann haben sich in einer kürzlich veröffentlichen Pressemitteilung für sogenannte Hybridzüge ausgesprochen. Der amtierende Landrat Anton Klotz sowie der CSU-Bundesminister Gerd Müller setzen sich  hingegen für Wasserstoffzüge auf dieser Strecke ein. Was ist nun die Position der CSU im Oberallgäu?”, fragt sich Käser. Die Freien Demokraten haben sich schon seit längerem auf die Wasserstoffalternative festgelegt. “Wasserstoffzüge haben im Vergleich zu Hybridzügen deutliche Vorteile: Die rein elektrisch erzielbare Reichweite der Hybridwägen beträgt lediglich ca. 120 km. Das wäre für die Strecke Buchloe-Kempten-lmmenstadt-Oberstdorf grenzwertig. Ohne Zuschalten des Dieselmotors und damit verbundenen Emmissionen – von denen man ja eigentlich weg kommen will – wird es also nicht gehen.  H²-Züge kommen hingegen auf 500 km in hügeligerem Terrain und das ganz ohne schädliche Emmissionen. Darüber hinaus bietet sich uns nun, da wir Modellregion für Wasserstoff sind die Möglichkeit, diesen anwendungsorientiert lokal zu produzieren und einzusetzen. Diese Chance sollten wir uns nicht nehmen lassen”, so Käser abschließend.


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